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Seniorenpolitik

Auf Initiative des Seniorenbeirats wurde 2009 eine Umfrage „Älter werden in Bergrheinfeld“ durchgeführt, um zu ermitteln, welche Hilfsangebote, Wohn- und Versorgungmöglichkeiten zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde noch benötigt werden. 

2010 fand ein von der Bertelmann Stiftung konzipierter und vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen geförderter Workshop für eine zukunfts-orientierte Seniorenpolitik statt. In diesem Rahmen wurde ein erster Maßnahmenkatalog erarbeitet. 

Der größte Teil der Älteren wünscht sich, möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Zur Unterstützung des selbstbestimmten Wohnens im Alter zu Hause wurde deshalb eine Helferbörse aufgebaut. In einem Flyer werden alle bereits bestehenden Angebote und Dienstleistungen für Senioren vorgestellt. Die Gemeinde unterstützt die Errichtung einer barrierefreien Wohnanlage.

Netzwerk für Senioren:
In Bergrheinfeld erfolgte im Jahr 2011 eine Befragung aller BürgerInnen zum bürgerschaftlichen Engangement.

Wer würde helfen, sich bürgeramtlich engagieren und wer braucht Hilfe?

Gewünscht wurden vor allem Besuche bei dementen Angehörigen, Begleitung zu Ärzten oder zur Kirche, Erledigung von Einkäufen, Haus- und Gartenarbeit, Straßenreinigung und Winterdienst. Dabei wurden Zeiten, für die Hilfe benötigt wird, von einer halben bis zu 15 Wochenstunden genannt.

Seit 01.04.2012 ist Doris Paul als Koordinatorin für die seniorenpolitische Arbeit in der Gemeinde Bergrheinfeld tätig, seit 01.10. 2015, Frau Renate Scherpf, als Behindertenbeauftragte der Gemeinde.

Am 10. März 2016 wurde das Haus der Begegnung eröffnet

Im Jahr 2017 wurden die Bürgerinnen und Bürger erneut zur Pflegesituation in Bergrheinfeld und Garstadt befragt. Insgesamt wurde eine Tagespflegeeinrichtung als sehr sinnvoll und wünschenswert beurteilt und für einen Ort von der Größe Bergrheinfelds als unbedingt notwendig erachtet. Die Mitglieder stimmten überein, dass der Bedarf für eine Tagespflegeeinrichtung vorhanden ist und der Seniorenbeirat die Umsetzung entsprechender Einrichtungen verfolgen wird.

Gemeinde startet 2020 eine Umfrage unter älteren Bürgern

Wie in fast allen deutschen Städten und Gemeinden ist die Zahl älterer Menschen in den vergangenen Jahren auch in Bergrheinfeld gestiegen und wird in Zukunft weiter steigen. Dafür sorgt die Generation "Baby-Boomer", die jetzt nach und nach ins Rentenalter kommt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ist die Gemeinde richtig aufgestellt, um den aus dieser Entwicklung resultierenden Aufgaben Rechnung zu tragen? Wird sie den Anforderungen und Erwartungen ihrer älteren Bürgerinnen und Bürger gerecht? Was ist bereits gut und was könnte verbessert werden? Welche Erfahrungen können aus der Corona-Krise gezogen werden?

Um diese Fragen zu beantworten, hat die Gemeinde Bergrheinfeld grundlegende Informationen zur aktuellen Lebenssituation sowie zu den Wünschen, Erwartungen und künftigen Bedürfnissen älterer Menschen eingeholt. Deshalb befragt die Gemeinde Bergrheinfeld in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahre.  

 

Zufällig ausgewählt

Hierzu wurde das Institut L·Q·M Marktforschung, Mainz, beauftragt, eine repräsentative Umfrage durchzuführen. Zufällig ausgewählte Bürger erhalten ein Schreiben,

Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Alle Anforderungen des Datenschutzes werden erfüllt.

Ziel der Arbeit von Gemeinderat und Seniorenbeirat ist die Erhaltung und weitere Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität in unserer Gemeinde gemäß unserem Motto „Bergrheinfeld – lebenswert“.

 

 

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